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Dienstag, 6. Mai 2025, 19 Uhr

Deutsches Exiltheater in der Sowjetunion 1935–1937

Mit der Veranstaltungsreihe „Ein Koffer fürs Archiv“ in der Werkstatt Exilmuseum öffnet die Akademie der Künste, Berlin, den mitgebrachten Koffer und gibt Einblicke in die Nachlässe von Künstler:innen, die vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen mussten. Originaldokumente, Fotos, Skizzen, Notizen geben Auskunft über künstlerische Existenzen in der Fremde. Schauen Sie den Archivar:innen über die die Schulter und hören Sie die Geschichten hinter einigen besonderen Stücken: Was erzählen sie über die Jahre im Exil, wie haben sie die unstete Zeit überdauert und wie sind sie schließlich nach Berlin ins Archiv der Akademie gelangt?

Der Abend widmet sich dem deutschsprachigen Exiltheater in der Sowjetunion, den Akteur:innen, Bühnen, Aufführungen und Publikumsreaktionen. Die mitgebrachten Stücke beleuchten u.a. die Unwägbarkeiten vor Ort, das Improvisationstalent der Schauspiel-Ensembles wie auch den Abbruch dieser Theaterprojekte im Jahr 1937.
Mit Andrea Clos und Anett Schubotz

Eintritt frei

Ort: Werkstatt Exilmuseum
Fasanenstr. 24, 10719 Berlin
Das Haus ist leider nicht barrierefrei



Eine Kooperation der Stiftung Exilmuseum Berlin und der Akadmie der Künste, Berlin

Bild: Der Amerika-Nachlass von Heinrich Mann, 1956
© Akademie der Künste, Berlin